Baunebenkosten

Wer der Meinung ist, dass mit einer Baufinanzierung alle Kosten abgegolten werden können, der irrt sich. Daneben fallen bei allen Bauvorhaben nicht selten hohe Baunebenkosten an. Die Kosten können leicht 10 oder gar 20 Prozent der eigentlichen Kosten für die Immobilie ausmachen.

In den Baunebenkosten eingeschlossen sind alle Kosten, die direkt mit dem Bau der Immobilie anfallen. Abgrenzen muss man diese Kosten von den Erwerbsnebenkosten, die auch tatsächlich nur die Kosten umfassen, die mit dem Kauf zusammenhängen, wie für den Notar, die eigentlichen Kosten für den Kauf, etc. Die Baunebenkosten gehen darüber hinaus.

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Zu den Baunebenkosten zählen die Kosten, die der Bauherr für den Architekten oder den Statiker ausgeben muss oder auch die Hausanschlusskosten. Auch gehören die Kosten dazu, die für die Ämter gezahlt werden müssen. Ein Beisiel hierfür ist die Baugenehmigung. Auch der Abschluss einer Bauversicherung kann mit den Baunebenkosten abgegolten werden, Gleiches gilt für die Kosten der Zinsen für den Baukredit. Bei den Baunebenkosten sollten bestimmte Grenzen eingehalten werden, die nach vielen Vorschriften geregelt sind, sodass sie mit der Baufinanzierung auch in dem Kredit eingeschlossen werden können.

Weitere Nebenkosten entstehen durch die Grunderwerbssteuer, die Notargebühren, den Eintrag beim Grundbuchamt oder auch anfallende Bereitstellungszinsen.

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