Bauspardarlehen

Ein Bauspardarlehen kann bei einer Bausparkasse bezogen werden. Als Voraussetzung gilt es aber, dass ein Bausparvertrag abgeschlossen worden ist. Erst, wenn dieser dem Bausparer zugeteilt worden ist, dann kann dieser daraus ein Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke nutzen. In der Ansparphase sind etwa 40 – 50 Prozent der per Vertrag abgeschlossenen Bausparsumme eingezahlt und mit Zinsen und Zuschüssen aufgestockt worden. Der restliche Betrag bis zu der Bausparsumme wird dann als Darlehen vergeben. Es unterliegt der Zweckbindung, sodass es nur für den Erwerb oder Modernisierung und Sanierung von Immobilien gedacht ist. Zudem ist das Bauspardarlehen ein Kredit, bei dem der Kreditnehmer monatlich gleichbleibende Raten, bestehend aus Zins und Tilgung, an die Bausparkasse zahlen muss. Die Kreditlaufzeit ist recht kurz, 10 bis maximal 15 Jahre, je nach Höhe des Kredits, bemessen. Meist wird es als zweitrangiges Darlehen bei einer Immobilienfinanzierung zum Einsatz kommen, sodass die Sicherheit für dieses Darlehen über das Grundpfandrecht abgesichert sein kann.

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Bei dem Bauspardarlehen liegen die Zinsen, die als Festzinsen für die gesamte Laufzeit gelten, im Schnitt zwischen 3 und 4 Prozent, sodass sie dem Kreditnehmer meist zugutekommen können. Da zudem in der Ansparzeit Zuschüsse durch den Staat ermöglicht werden, sollte sich jeder, der ein Bauvorhaben hat, Gedanken dazu machen, einen Bausparvertrag abzuschließen.

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