Erwerbskosten

Spricht man von den Erwerbskosten einer Immobilie, dann sind damit alle Kosten gemeint, die direkt mit dem Kauf dieser anfallen. Oft werden sie auch als Anschaffungskosten bezeichnet. Zu den Erwerbskosten zählen die Kosten für die Immobilie selbst, die Kosten für eine anfallende Renovierung oder Modernisierung, die Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer, die Maklerprovisionen, etc. Gerade, was die Grunderwerbssteuer betrifft, werden viele Menschen erschrocken darüber sein, wie hoch diese ausfällt. Sie wird von dem Staat mit 3,5% des Kaufpreises der Immobilie festgesetzt, Ausnahme: in Sachsen Anhalt, Hamburg und Berlin müssen die Käufer 4,5% an Grunderwerbssteuer zahlen. Auch bei dem Makler kann es schnell teuer werden, da auch hier mit steigendem Kaufpreis die Kosten ansteigen.

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Bei einer Immobilienfinanzierung sollten alle Kosten genau berücksichtigt werden. Mit den Nebenkosten, die neben dem Kaufpreis entstehen, überschätzen sich sehr viele Eigentümer. Es sollte ihnen aber möglich sein, dass sie diese Kosten zumindest als einen Teil des Eigenkapitals aufbringen können. Sollte der Kauf einer Immobilie nicht zur Selbstnutzung geschehen, dann kann der Eigentümer die Erwerbskosten steuerlich absetzen.

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